LIVING BAUHAUS Unternehmensgruppe gegründet am 20.05.1994 in Berlin
LIVING BAUHAUS Unternehmensgruppe gegründet am 20.05.1994 in Berlin

Linienstraße 216/217

Haus Prado
Haus Living Gartenhaus

Das projektierte Wohnensemble, bestehend aus den Häusern Prado, Sophie-Charlotte und Living, befindet sich in der Linienstraße, einer ruhigen Seitenstraße im Scheunenviertel. Hier haben sich in den letzten Jahren viele Galerien, internationale Modelabel, Ateliers und Kunstgeschäfte angesiedelt. Das Scheunenviertel reicht im Westen bis zur Oranienburger Straße und im Süden bis zum Hackeschen Markt. In unserem Neubauprojekt sind 40 exclusive Wohneinheiten und 2 Gewerbeflächen entstanden.

Exposé Linienstraße 216-217
Expose_Linienstraße_Gesamt.pdf
PDF-Dokument [3.2 MB]

Bilder von der Baustelle!

The construction work is progressing well!

Straßengeschichte: Linienstraße

street history: Linienstraße

„1705 wurde von der Oranienburger Straße bis zur Großen Frankfurter Straße eine Umzingelungslinie abgesteckt, an der später die Stadtmauer errichtet wurde. Die Linie verlief durch Äcker und Gärten, wurde nach und nach bebaut. 1748 ist sie als Linienstraße auf Karten verzeichnet.

Der Teil der Linienstraße zwischen der Großen Frankfurter Straße und der Landsberger Straße wurde 1821 in Weberstraße umbenannt. Im Zuge der Neuordnung des Stadtzentrums 1967 bis 1969 wurde die Linienstraße bis zur Karl-Liebknecht-Straße verkürzt. Ab etwa 1730 ließ König Friedrich Wilhelm I. dann die Stadtmauer errichten, die Linienstraße entstand als Verbindung zwischen den nördlichen Toren. Die erste Bewohnerschaft setzte sich aus königlichen Bediensteten, Unternehmern und Handwerksmeistern zusammen. Im Laufe des 19. Jahrhunderts zogen kleinbürgerliche und proletarische Schichten zu. Theodor Fontane ließ in seinem Roman "Der Stechlin" eine "Frau von Gundermann" auftreten, die einen Parvenü zum Mann hat und dadurch charakterisiert wird, dass sie in dieser Gegend einmal gewohnt hat. In Alfred Döblins Roman "Berlin Alexanderplatz" wohnt Protagonist Franz Biberkopf zeitweilig in der Linienstraße. Heute stehen große Teile der Straße unter Denkmalschutz, wie das Israelitische Krankenheim, St. Adalbert oder das Königliche Leihamt von 1847. Seit 2008 ist die Linienstraße eine Fahrradstraße.

Quelle: Berliner Morgenpost, Dienstag 12.April 2011